Caroline Schleicher-Krähmer

Der Name

Ob die Namenführung einer Frau des 19. Jahrhunderts etwas über ihr Selbstverständnis oder mehr über die gesellschaftlichen Usanzen jener Zeit aussagt, sei zunächst einmal dahingestellt.

In sämtlichen bisher aufgefundenen und von Caroline selbst unterzeichneten Dokumenten schrieb sie ihren Vornamen mit „C“ zu Beginn und „e“ am Ende, also „Caroline“. Allerdings nahm man es mit der exakten Schreibweise zu jener Zeit nicht so genau, sodass sich ihr Name in anderen Quellen durchaus auch als „Karoline“, „Karolina“ oder „Carolina“ findet.

Sie selbst führte ihren Namen vor der Verehelichung schlicht in der Form „Caroline Schleicher“.

Nach der Verehelichung findet sich in allen von ihr unterzeichneten Dokumenten die Form „Caroline Krähmer, geb. Schleicher“.

Wie bedeutsam für sie die Angabe ihres Mädchennames war, zeigt sich in einer Anmerkung ihrer  Autobiographie:

„Unter dem Buchstaben S. dürfte wohl stehen, „Schleicher, siehe Krähmer Caroline etc:“ sowie

„[…] und bin allein noch übrig von der in vielen Ländern sehr bekannten musicalischen Familie Schleicher.“

Daher habe ich mich bei der Schreibweise ihres Nachnamens für die heute üblichere Namenführung „Schleicher-Krähmer“ entschieden, um Caroline Schleicher-Krähmer zum einen unter beiden Namen auffindbar zu machen und zum anderen, um ihrem eigenen Gebrauch gerecht zu werden und beide Namen anzuführen.

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