Netzwerk

„Persönlich kannte ich hier [in Wien] niemanden als den Badischen Gestanden General v. Kettenborn u. deßen Gemahlin, wohl hatte ich aber 70 Empfehlungsschreiben hierfür.“


Zu einer Zeit, als es keine öffentlich betriebenen Konzertsäle und nur wenige professionelle Konzertveranstalter gab, war ein gutes Netzwerk ausschlaggebend. Da Caroline Schleicher-Krähmer bereits als Kind mit ihrer Familie auf Konzertreisen gegangen war, hatte sie früh erfahren, wie bedeutsam Verbindungen und Empfehlungsschreiben waren.

Der Künstler trug zu jener Zeit das wirtschaftliche Risiko seiner Unternehmungen gänzlich alleine. Er musste also in der Regel für Saalmiete, -beleuchtung und -beheizung aufkommen und auch an das Orchester eine Miete entrichten. Waren die Einnahmen geringer als die Aufwendungen, musste der Künstler selbst dafür aufkommen. Daraus ergibt sich auch die Bedeutsamkeit guter Kritiken in jener Zeit. Über ihre erste Begegnung mit ihrem späteren Ehemann Ernst Krähmer (1795 – 1837), der ihr bei einem ersten Auftritt in Wien behilflich sein sollte, schrieb sie:

„Doch legte ich ihm mehrere Rezensionen über mich vor, worauf er schon etwas freundlicher wurde.“

Natürlich bestand Caroline Schleicher-Krähmers Netzwerk im Lauf der Jahre aber auch aus zahlreichen persönlichen Bekanntschaften, wie beispielsweise Ludwig van Beethoven, Ignaz Ritter von Seyfried, Franz Danzi, Franz Xaver Mozart, August Mittag, Henriette Sontag, Maximilian Leidesdorf, u.v.m.

Der Ausbau der Darstellung von Caroline Schleicher-Krähmers Netzwerk auf dieser Webseite  ist in Planung. Bitte haben Sie noch etwas Geduld und lassen Sie sich hier informieren, sobald eine Einsicht in das Netzwerk möglich sein wird!

Contact

Sie haben Informationen oder Fragen zu Caroline Schleicher-Krähmer oder einer der ihr nahestenden Personen? Dann schreiben Sie mir!

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt